Yamaha zählt zu den Urgesteinen unter den Mittelmotor-Herstellern. Das japanische Unternehmen möchte mit der PW Serie gezielt auf dem Europäischen Markt punkten. Außer mit GIANT möchte Yamaha auch mit weiteren E-Bikeherstellern zusammenarbeiten. 

Auf der Eurobike 2013 hatte Giant Elektrofahrrad-Modelle mit dem neuen Yamaha-Motor der PW Serie vorgestellt.

Jetzt gibt der Antriebshersteller Vollgas und gibt Zielvorgaben für die kommenden Jahre aus. Demnach sollen Partnerschaften mit Herstellern ausgebaut und vertieft werden. Was das konkret bedeutet: Bis 2015 sollen 100.000 Einheiten pro Jahr in E-Bikes verbaut werden.

Der Yamaha PW-Antrieb im Detail


du img02 Der Yamaha-Motor sitzt am Tretlager, leistet 250 Watt, besitzt einen Drehmoment von kontinuierlichen 70 Nm und ist mit drei Sensoren ausgestattet. Ein sogenannter Torque-Sensor misst die Trittkraft. Ein Speedsensor registriert die Geschwindigkeit des E-Bikes und ein Drehzahlsensor analysiert die Umdrehungen der Kurbel am Tretlager. Diese Kombination soll ein kraftvolles und zugleich geschmeidiges Fahrgefühl schaffen. Ohne Akku wiegt die “Drive Unit” 3,5 kg.

Zwei unterschiedliche Displays bietet Yamaha E-Bike-Herstellern: Eines mit LEDs und Basisfunktionen und einen abnehmbaren LCD Multifunktions-Controller, der auch Fahrradcomputer-Features beinhaltet und beispielsweise die verbleibende Reichweite anzeigt.

Bei den Akkus setzt Yamaha auf drei unterschiedliche Typen: Den bisherigen Sattelrohr-Akku mit wahlweise 352 Wh und 481 Wh, einen Unterrohr-Akku mit 389 Wh und einen Gepäckträger-Akku mit 486 Wh.