Auch für das Modelljahr 2014 wartet Winora wieder mit einer breiten Modellpalette auf: Von Elektrorädern für Komfortorientierte über E-Bikes für Familien bis hin zu sportlichen Style- und Lifestylemodellen ist für viele Zielgruppen etwas im Sortiment. Bei den Antrieben setzt Winora wie immer stark auf TranzX, aber auch die neuen Tretlagermotoren von Yamaha und Bosch finden Einzug in die Neuheiten für 2014 (Teil 2).

Den Einstieg in die Winora E-Bike Welt bilden die Comfort-Modelle. Die E-Räder C0, C1 AGT und C2 AGT sind mit dem TranzX MF01 Frontmotor ausgestattet, bei allen C3 Modellen kommt der M07HC Mittelmotor mit Rücktritt zum Einsatz. Gebremst wird bei den Winora Comfortmodellen mit Felgenbremsen aus dem Hause Magura oder Miranda. Zusätzlich sind jeweils Rücktrittbremsen verbaut. Nur das C1 AGT Compact kommt mit einer Scheibenbremse von Shimano. Geschaltet wird mit einer für Komforträdern üblichen 7 oder 8-Gang Shimano Nexus Nabenschaltung. Lichtanlage und Gepäckträger komplettieren die Ausstattung.

Keine Lust mehr auf Schalten? Hinter dem Kürzel AGT verbirgt sich übrigens eine Automatik Schaltung, die dem Fahrer die Schaltvorgänge abnimmt. Über ein Bedienteil in der Nähe des Lenkergriffs wird das System aktiviert und erlaubt zusätzlich auch manuelle Eingriffe in die Schaltvorgänge, falls man es doch etwas sportlicher mag.

 

Foto: Winora-Staiger GmbH

Winora Family Line mit nützlichen Details

Besonderes Augenmerk haben die Pedelecs mit dem Kürzel F aus dem Hause Winora verdient, denn sie sind für Familien entwickelt worden, die mit einem Allround E-Bike gerne einmal die Kinder transportieren oder auch Einkäufe erledigen möchten. So sind alle F1, F2 und F3-Modelle mit folgenden nützlichen Dingen ausgestattet: Serienmäßige Anhängerkupplungsaufnahme für Fahrradanhänger, serienmäßiges Adaptersystem für die einfache Befestigung von Korb- oder Taschenkombinationen, TÜV-geprüfter Kindersitzadapter für das verstärkte Sattelrohr. Um die höheren Bremsbelastungen bei Fahrten mit Anhängern und Packtaschen auszugleichen, kommen die Räder der Family-Line mit verstärkten XL- Bremsbelägen für die V-Brakes bzw. hydraulischen Bremsen bei den Premiummodellen. Die Family Line wird komplett vom TranzX M07 Mittelmotor angetrieben. Der kompakte und durchzugstarke Antrieb besitzt ein maximales Drehmoment von 45 Nm und sorgt für einen tiefen Schwerpunkt bei gleichzeitig hoher Bodenfreiheit und bietet bei allen Modellen eine Schiebehilfe. Die Akkus, die in den Größen 316, 396 oder 468 Wh verbaut wurden, sind BATSO-zertifiziert. BATSO ist ein Gütesiegel für Pedelec-Akkus und steht für Sicherheit auch beim Fehlgebrauch. Das F3 ist mit einer Shimano Shimano Alfine 11-Gang Schaltung ausgerüstet, F1 und F2 setzen auf die SRAM Dual Drive, einer kombinierten Ketten- und Nabenschaltung mit 24 oder 27 Gängen. Felgenbremsen aus dem Hause Magura oder Miranda sorgen für Verzögerung; Alle Family Modelle besitzen eine Federgabel, sind mit Licht und Gepäckträgern straßentauglich ausgestattet und bewegen sich preislich zwischen 1799 und 2399 Euro.

 

Family Serie


 

Winora Sportive Line - vereint Stil und Sportlichkeit


Für sportliche Fahrer bietet Winora die Sportive Line, die sich durch TranzX MR19 Hinterrad-Nabenmotoren und ein markantes Design auszeichnen. Der T-Shape Akku mit 374 Wh schmiegt sich an das Unterrohr und sorgt für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild und eine gute Gewichtsverteilung. Das S2 kommt mit einer Suntour NEX HLO Federgabel, einer Shimano 27-Gang Kettenschaltung mit Deore und Acera Komponenten sowie Scheibenbremsen von Tektro. Schutzbleche, Lichtanlage und Gepäckträger sorgen für die Straßentauglichkeit. Das S3 ist ähnlich ausgestattet, bietet aber etwas bessere Komponenten. Sowohl S2 als auch S3 gibt es jeweils in der Rahmenform Diamant oder Trapez.

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Winora SX-1 und SX-2 bieten Mountainbike-Geometrien und sind jeweils als 26 oder 29" Hardtail-Varianten erhältlich. Genre-typisch findet man weder Licht noch Gepäckträger noch Schutzbleche. Es sind Tektro Draco Scheibenbremsen verbaut und Kettenschaltungen von Shimano, beim SX-2 mit 30 Gängen und XT Komponenten, beim SX-1 mit Deore und Acera. Neben dem DP-12 Display gibt es bei der Sportive Line noch ein DP-9 Bedienelement am Lenkergriff. Dieses erlaubt die Einstellung des Antriebs ohne die Hand vom Lenker nehmen zu müssen und weist einen „Turbobutton“ auf, der spontan 20% mehr Drehmoment in jeder Unterstützungstufe bereitstellt.