In einer neuen Version betritt ein weiterer Antrieb die Bühne für das kommende Modelljahr: SRAM E-matic zeichnet sich dabei durch Einfachheit aus. Es handelt sich um einen 36 V-Hinterrad-Nabenmotor mit integrierter 2-Gang-Automatik, der insgesamt 4,5 Kg auf die Waage bringt.  Die Nabe mit Automatikgetriebe sitzt im Hinterrad, sicher verbunden mit einer Kabel-Steckverbindung zum Akku, der in einem speziell dafür angefertigten Gepäckträger sitzt. Mit einem leichten Druck auf den Start-Stopp-Button wird der Antrieb eingeschaltet und die elektrische Unterstützung beim Tritt in die Pedale ist gewährleistet. Auffällig ist, dass es kein aufwändiges Display gibt.

Funktionsweise der SRAM E-matic


In der Nabe sitzt ein zweistufiges Getriebe. Wird eine gewisse Geschwindigkeit überschritten, wechselt das System automatisch in die zweite Getriebestufe. "Entspannt die Geschwindigkeit bis 25 km/h halten und energiesparend cruisen" klingt wie das SRAM E-matic Credo. Dafür stehen dann drei Akkugrößen mit 6, 8 und 10 Ah zur Auswahl. Drei Hitzesensoren im Inneren der Antriebseinheit überprüfen die optimale Temperatur des Motors. Kommt der Motor ins „schwitzen“, schaltet das System automatisch auf Kühlung.

Technische Daten SRAM E-matic


Der Motor ist in schwarz oder "Falcon Grey" zu haben und bietet ein max. Drehmoment von 60 Nm. Die Reichweite beträgt laut Hersteller zwischen 50 bis 95 km für den 10 Ah Akku, 40 bis 80 km beim 8 Ah Akku und 30 bis 60 km 6 Ah Akku. Die Ladedauer wird mit 4,25 Std. / 3,5 Std. / 2,5 Std. angegeben. Der System-Gepäckträger passt zu allen SRAM Akkupacks.

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Das SRAM E-matic System richtet sich an Kunden im urbanen Umfeld, die sich mühelos und entspannt ohne viel Schnickschnack mit dem Elektrorad fortbewegen wollen.

Die Kollegen von ExtraEnergy haben eine Videopräsentation gedreht:

httpv://www.youtube.com/watch?v=3iLbZn5EJWM