Es ist das einzige E-Bike von Specialized und ein S-Pedelec, das sich viele wünschen würde. War das Specialized Turbo 2013 nur in porscherot zu haben, ist es 2014 auch in edlem mattschwarz verfügbar. Was sich außer der Farbe noch geändert hat, haben wir zusammengefasst.

Einige Geheimnisse gibt es noch beim Specialized Turbo S 2014. So ist bisher bespielsweise nicht bekannt wie lange eine Akkuladung Fahrspaß beschert. Länger als beim Vorgänger sollte es aber schon sein, denn der US-Hersteller setzt jetzt auf einen neuen Akku mit 504 Wattstunden gegenüber den bisherigen 342 Wattstunden. Der Akku ist übrigens mit dem 2013er-Modell kompatibel, was Besitzer des roten Specialized Turbo aus dem Vorjahr freuen dürfte.

Statt Funk jetzt Kabel


Der Vorgänger setzte auf die ANT+-Technologie. Dabei kommuniziert das Display kabellos mit der Steuerungselektronik. Zwar sparte sich Specialized damit ein Kabel, allerdings musste das Display immer mal wieder aufgeladen werden. Jetzt ist das BUS-System komplett kabelgebunden, so dass die Steckverbindung das Display mit einer Datenverbindung und auch mit Strom beliefert. Für die Bedienung des Bildschirms und der Funktionen ist in das Display ein Joystick eingelassen, so dass auch mit Bikehandschuhen Einstellungen vorzunehmen sind.

Ansonsten ist die Kabelführung offensichtlich gut gelungen, denn das E-Bike scheint noch aufgeräumter als bisher. Sobald ein neuer Akku eingelegt wird, erkennt das BUS-System die Zellen automatisch und führt ein automatisches Pairing durch. Das musste beim 2013er Modell noch manuell erfolgen.

One Tap statt Double Tap


Die Schalthebel sind jetzt SRAM SL-700 und lösen die SRAM DoubleTap ab. Damit schwenkt Specialized von der Doppelhebel-Bedienung auf einen Hebel um, was viele Fahrer freuen dürfte, die es einfach mögen. Die Bremsen Custom E-Bike Formula R1 kommen jetzt statt der Magura MT Carbon zum Einsatz und sorgen für Verzögerung. Bei den Felgen ist das Profil jetzt mit den SRX30 höher und sie sehen auch etwas moderner aus als die bisherigen Jalco DD32.

Der Sattel ist jetzt ein Specialized Body Geometry Turbo gegenüber dem Specialized Body Geometry Targa Pro und das Rücklicht befindet sich nun im Sattel integriert. Im 2013er-Modell war es an der Sattelstütze angebracht. Ansonsten wurden noch einige Teile - wie Sattelstütze und Bremshebel, die aus Karbon gefertigt waren - durch Aluminium-Elemente ausgetauscht.

Das könnte auch der Grund für den etwas geringeren Preis sein: 4999 Euro kosten das schicke E-Bike jetzt - 500 Euro weniger als bisher.

In unserer Datenbank finden sich beide E-Bikes - das 2013er-Modell und das 2014er Specialized Turbo S - zum Vergleich.

Video vom Specialized Turbo S


httpv://www.youtube.com/watch?v=UjbkfVamXcI