Wie praktisch Elektrofahrzeuge auch auf längeren Strecken einzusetzen sind, zeigt aktuell ein Uni-Projekt. Mit einer Fahrt von Biberach nach Italien testeten die Studenten das Elektrokleinkraftrad FEEDZ – mit Erfolg.Die Fahrt in die Biberacher Partnerstadt Asti nutzten die Studiengänge Energiesysteme und Gebäudeklimatik an der Biberacher Hochshule als Test für den praktische Nutzen von E-Mobility. Nach dem Projekt soll ein E-Bike der Marke FEDDZ dem Hochschul-Labor für Smart Grid für Versuche im Bereich Speichertechnologien und Netzmanagement zur Verfügung gestellt werden.

Etwa 20 Stunden saßen die beiden Zweierteams im Sattel, ehe sie die Distanz zwischen Biberach und Asti von mehr als 600 Kilometern überwunden haben. Mit einer Geschwindigkeit von rund 45 Stundenkilometern fuhren sie über Berge und durch Täler ins italienische Piemont. Ein Ersatzfahrer sowie ein Ersatzbike standen für die zweieinhalbtägige Tour ebenso zur Verfügung wie ein Begleitfahrzeug. Für die fünf angehenden Ingenieure und Ingenieurinnen war die Fahrt eine außergewöhnliche Reise – aber auch ein praktisches Projekt innerhalb ihres Studiums in den Bereichen Energiesysteme und Gebäudeklimatik.

Jetzt gilt es ein Versprechen einzulösen: Jeder gesparten Euro Benzinkosten spendet der Hersteller des FEDDZ, die Emo-Bike GmbH Biberach, für einen sozialen Zweck.

Weitere Informationen auf der Internetseite der Hochschule.